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Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

Johann Wolfgang von Goethe

Hallo liebe Tettnanger,

Am 5. August 2025 bin ich aus der FDP ausgetreten, gerade weil ich in der Politik weiterhin etwas bewegen will. Allerdings hat die FDP für mich keine Zukunft mehr, was ich daran ablese, dass es nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl keinen echten und ehrlichen Neuanfang gegeben hat: Die alten Gesichter, die für das erneute Ausscheiden der Partei aus dem Bundestag gesorgt haben, bestimmen jetzt weiterhin den Kurs. Auch programmatisch kann ich keinen Neuanfang wahrnehmen. Und das hat mich schwer enttäuscht.

Schon länger habe ich den Eindruck, dass es in den Parteistrukturen mehr um den Erhalt eigener Posten geht als um inhaltliche Erneuerung. Und die wäre dringend notwendig, denn in Bund und Ländern brauchen wir jetzt mehr denn je überzeugende Konzepte, um die gegenwärtige wirtschaftliche Krise und das soziale Ungleichgewicht zu bewältigen. 

Als freiheitlich denkender Mensch glaube ich, dass die Lösungen für Probleme immer durch die Bürger selbst gefunden werden können, wenn sie die Freiheit dazu erhalten und der Staat sich mit der Regulierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche zurückhält. Deshalb hatte ich mich ja bei der vermeintlich liberalen FPD engagiert, aber ich habe in den letzten Jahren zunehmend verstanden, dass auch dort die Freiheit zentimeterweise gestorben ist.

Das gilt auch für den Umgang mit der jungen Generation: Mir fehlt in der Politik der Einsatz für die Generationengerechtigkeit. Wichtige Zukunftsthemen wie die Aktienrente als Baustein einer notwendigen Reform der Sozialsysteme werden nicht ernsthaft verfolgt. Junge Menschen haben in der FDP einfach keine starke Stimme.

Stattdessen dominiert in den Reden und Papieren leere Freiheitsrhetorik: Freiheit wird zwar formelhaft betont, aber nicht mit konkreten Inhalten gefüllt. Ich kann auch nicht erkennen, wie das besser werden soll, mir fehlt komplett eine erkennbare, glaubwürdige Vision der FDP für die Zukunft auf Bundesebene. Und das spiegelt sich auch wider auf der lokalen Ebene, wo der freiheitliche Kurs verloren gegangen ist und die Prioriäten einfach nicht stimmen. 

Beispiel Bodenseekreis: Der Kampf gegen den Kormoran steht im Fokus der FDP, obwohl gleichzeitig Unmengen Arbeitsplätze in Gefahr sind, z. B. bei ZF, und das Gesundheitssystem Schwächen zeigt, wo Klinikschließungen drohen wie z. B. beim MCB Friedrichshafen/Tettnang, oder das MVZ im Landkreis insolvent ist. 

Da ich mich mit den programmatischen Inhalten der Partei nicht mehr identifizieren kann, kann ich eine Kandidatur auch nicht mehr verantworten. So einfach ist das.

Aber mein Austritt bedeutet nicht, dass ich mich politisch nicht mehr engagiere. Ganz im Gegenteil, ich glaube sogar, dass meine Chancen in den nächsten Landtag von Baden-Württemberg einzuziehen, deutlich besser sind, als die der FDP. Denn ich bewerbe mich als parteifreier Kandidat um einen Platz auf der Landesliste von Team Freiheit. 

Dort treten beispielsweise mit Sarah Zickler aus Reutlingen und Thilo Scholpp aus Stuttgart auch politische Weggefährten von mir an, mit denen ich bei den politischen Inhalten aber auch menschlich sehr verbunden bin. Das sind einfach gute Leute. 

Ich kann mich in der Programmatik von Team Freiheit sehr gut wiederfinden, auch ich glaube, dass der Staat drastisch zurückgestutzt werden muss, gerade auch im durch Bürokratie erdrückten Gesundheitssystem, wo ich mich auskenne und wo ich beim Team Freiheit inhaltlich etwas beitragen kann.

Die Idee, nur mit Parteifreien anzutreten und durch die Trennung von Partei und Mandat den Parteienfilz strukturell unmöglich zu machen und dafür zu sorgen, dass die kompetentesten Leute in die Parlamente kommen und nicht die konformistischsten, ist einfach erfrischend. Ich freue mich darum sehr auf die Landtagswahl!

Unterschrift Christof copy.jpg
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Ich kandidiere als euer Bürgermeister aus Überzeugung und meiner Leidenschaft für Kommunalpolitik.

Ideen für Tettnang

Im Folgenden werden einzelne Punkte meines  Programms vorgestellt. Diese Punkte möchte ich insbesondere deswegen in den Vordergrund meines Wahlkampfs stellen, da ich sie für vergleichsweise gut umsetzbar erachte. Nicht zuletzt passen sie deshalb auch sehr gut zu meinem Wahlkampfmotto: "Erfolg hat drei Buchstaben- TUN!"

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